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Musical-Aufführung "Der barmherzige Samariter"

Veröffentlicht von Maria Albert (maria albert) am
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Der Kraftakt war riesig: Das erste Mal sollte ein Musical der Dietrich-Heise-Schule vollkommen ohne Playback auskommen - live vom ersten bis zum letzten Ton. Doch die harte Arbeit, die vielen Proben von Schülern, Bandmitgliedern und Helfern haben sich ausgezahlt! Das Musical, das bis auf einige, wenige "Hör-Plätze" ausverkauft war, wurde ein Erfolg.

Wie auch in den letzten Jahren, begann die Vorführung mit einer Darbietung der Akrobatik-AG, die wirklich beeindruckende Bilder zeigte. Begleitet wurden die Akrobaten dabei von der Flötengruppe unter Leitung von Kathleen Siekierka. Den Abschluss bildete eine große Pyramide mit allen Teilnehmern der AG.

Das Musical "Der barmherzige Samariter", von Markus Hottiger und Marcel Wittwer, wurde bereits zum zweiten Mal in der Geschichte der DHS-Musicals aufgeführt. Wie bereits erwähnt, lag der Anspruch diesmal in der vollkommenen Live-Aufführung durch den Chor von Schülern, der Bühnenband und der Solo-Interpreten.

In der Geschichte, wird von einem Gleichnis berichtet, das uns zeigen soll, wer unser Nächster ist, den wir doch lieben sollen wie uns selbst. Ein Jude macht sich auf den gefährlichen Weg nach Jericho und wird dabei von Räubern überfallen, die ihm sein Hab und Gut nehmen und ihn schwer verletzt liegen lassen. In den kommenden Stunden und Tagen gehen etliche Menschen an dem sterbenden Mann vorbei, ohne ihm zu helfen. Jeder hat seine eigenen Gründe nicht zu handeln. Nicht so ein Mann aus Samarien, der das bewusstlose Opfer in ein Gasthaus bringt und für seine Pflege und Unterkunft zahlt. Er tut es, weil er barmherzig ist und erkennt, dass unser Nächster jeder Mensch sein kann der Hilfe benötigt, auch ein vollkommen Fremder - der zudem einem verfeindeten Volk angehört, denn Juden und Samariter sind sich spinnefeind. 

Das gemeinsame Spiel von Chor und Einzelinterpreten, von Schauspielern und Sängern passte bei dieser Darbietung einfach zusammen. Die Band konnte, ein Vorteil gegenüber Konservenmusik, sich individuell auf die Geschwindigkeiten und gesanglichen Temperament der Sänger einstellen und gab so manchem Lied den richtigen Groove. Die Aufführung endete mit großem Applaus und viel (verdientem) Lob an das Team von Schulleiterin Conny Weckwerth. 

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